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Anaphylaxie – bewusst leben, Risiken vermeiden.

Als Anaphylaxie bezeichnet man eine allergische Reaktion, die den ganzen Körper erfassen kann und daher die schwerste Form einer Allergie ist.

Ein Leben mit Allergien - Hilfe für den Alltag

Die Diagnose Anaphylaxie-Risiko ist zunächst Angst-einflößend. Aber Sie sind ab jetzt nicht mehr alleine. Wir zeigen Ihnen einen Weg auf, den Sie gehen können, um mit diesem Risiko umzugehen.

Anaphylaxie – was ist das?

Als Anaphylaxie bezeichnet man eine allergische Reaktion, die den ganzen Körper erfassen kann und daher die schwerste Form einer Allergie ist. Wie bei allen Allergien handelt es sich um eine überschießende Reaktion des Immunsystems, bei der der Körper auf normalerweise ungefährliche Substanzen (Allergene) reagiert.

Sie kommen aus der Arztpraxis und haben dort gehört, dass Sie eine Allergie haben, die sich lebensbedrohlich auswirken kann.
Das ist zunächst einmal zutiefst beunruhigend und Angst-einflößend. Sie sind jetzt unsicher und haben das Gefühl viel zu wenig über dieses Krankheitsbild zu wissen.
Wir möchten Ihnen mit unserer Anaphylaxie-Seite zeigen, dass Sie ab jetzt nicht mehr alleine sind, dass wir hunderte und tausende solche Fälle kennen und sie über viele Jahre begleitet haben und noch begleiten.

Auch eine solche Anaphylaxie ist handelbar. Sie ist zu bewältigen und verliert dadurch sehr viel von dem, was Ihnen jetzt noch Angst macht.
Sie werden mit Hilfe des Deutschen Allergie- und Asthmabundes lernen, wie und unter welchen Umständen sich eine Anaphylaxie zeigt und Sie werden lernen, was genau Sie dann tun müssen, um sie abzuwenden bzw. in den Griff zu bekommen. Wir zeigen Ihnen einen Weg auf, den Sie gehen können, um mit diesem Risiko umzugehen.

Sie haben erfahren,
dass Ihr Kind anaphylaktisch ist?

Sie haben vom Kinderarzt erfahren, dass Ihr Kind eine Allergie hat, die sich lebensbedrohlich auswirken kann.
Wir möchten Ihnen mit unserer Anaphylaxie-Seite zeigen, dass Sie und Ihr Kind ab jetzt nicht mehr alleine sind...

Grundschulkind mit Orange

Anaphylaxie in Kita und Schule

Immer mehr Kinder haben ein Risiko für anaphylaktische Reaktionen.
Sie können bei guter Aufklärung, konsequenter Allergenvermeidung und passendem Notfallmanagement an allen Aktivitäten des Kita- und Schullebens teilnehmen. 

Aus der Beratungspraxis des Deutschen Allergie- und Asthmabundes haben wir Tipps für Sie zusammen gestellt.

Mädchen trinkt Milch

Auslöser und Einflussfaktoren

Bei Erwachsenen sind die häufigsten Auslöser anaphylaktischer Reaktionen Insektengifte, Medikamente und Nahrungsmittel wie zum Beispiel Nüsse, Fisch oder Weizen.

Bei Kindern sind die häufigsten und wichtigsten Auslöser anaphylaktischer Reaktionen ebenfalls Nahrungsmittel wie Nüsse, Fisch und Weizen.

Die begleitende Einflussfaktoren spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Diese sind von Patient zu Patient unterschiedlich.

Mädchen öffnet Kühlschrank

Prävention im Haushalt

Viele Eltern von Kindern mit schweren Lebensmittel-Allergien vermeiden es, die Lebensmittel, die den oder die Allergieauslöser enthalten, im eigenen Haushalt zu haben. 

Wenn Sie in den eigenen vier Wänden Ihren oder den Allergieauslöser Ihres Kindes vorrätig haben, ist die Möglichkeit gegeben, dass allergenfreies Essen mit dem Allergen in Kontakt kommt (Kreuzkontamination).

 

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Wichtige Hilfsmittel

Effektives Notfallmanagement geht noch weiter: Hierfür stellt der DAAB für Sie Hilfsmittel zur Verfügung.

Der Anaphylaxie-Pass wird zum Beispiel vom Arzt ausgestellt. Er enthält neben dem Nachweis Ihres Anaphylaxie-Auslösers auch eine Handlungsanweisung für den Notfall. Der Anaphylaxie-Notfallplan ist inhaltlich mit dem Pass identisch. Er ist zur Weitergabe an Dritte (Kita, Schule, Freunde, Verwandte etc.) gedacht, damit auch diese im Notfall wissen, was zu tun ist. Um dann in einem Notfall sicher in der Anwendung des Adrenalins mit dem Autoinjektor zu sein, empfehlen wir Ihnen die Anwendung zu üben. Vom Armband plus Smartphone App, die miteinander verbunden sind und im

Notfall Daten per SMS an die Rettungsleitstelle versenden, bis hin zu SOS-Kapseln und Notfall-Schlüsselanhängern gibt es ein breites Angebot von Möglichkeiten für die Notfallkommunikation. Für Kindergarten- und Schulkinder hat der DAAB Aufkleber entwickelt, die zum Beispiel auf Brotdosen oder an Garderobenhaken aufgeklebt werden können und durch Piktogramme anzeigen, welches Allergen nicht gegessen werden darf.

Wussten Sie eigentlich schon
wie Anaphylaxie behandelt wird?

Therapie

Die Anaphylaxie-Behandlung steht auf zwei Säulen, die je nach Auslöser unterschiedlich aussehen:

1) Vorbeugen: Schutz vor beziehungsweise Vermeiden des erneuten Kontaktes oder der Aufnahme des Allergens.

2) Notfallbehandlung: da ein erneuter Allergenkontakt selten zu 100% ausgeschlossen werden kann, ist es notwendig für diesen Notfall gerüstet zu sein.


Vorbeugen

Bei Patienten, die auf einen Insektenstich mit einer Anaphylaxie reagieren, kann der Allergologe eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) durchführen. Dabei wird der Körper langsam an den Auslöser, auf den er allergisch reagiert, gewöhnt. Mit dieser Therapie können 80-100% der Patienten „immun“ gegen das Insektengift gemacht werden und reagieren bei einem erneuten Stich nicht mehr mit einer Anaphylaxie. 

Auch bei Nahrungsmitteln wird an solchen Therapiemethoden geforscht. Sie werden jedoch zurzeit nur im Rahmen von klinischen Studien angewendet. Bis sie allgemein erhältlich sind ist bei einer Allergie auf Nahrungsmittel - ebenso wie auf Medikamente oder Naturlatex das strikte Meiden des Allergens (Karenz) die Therapiemethode der Wahl. Daher ist es besonders wichtig zu wissen, wo der Allergieauslöser vorkommt und welche Alternativen es gibt. Nahrungsmittelallergiker sollten zu diesem Zweck unbedingt eine qualifizierte Ernährungsfachkraft aufsuchen. Der DAAB hilft bei der Suche nach einem geeigneten Ansprechpartner vor Ort gerne weiter.


Im Notfall richtig reagieren

Eine anaphylaktische Reaktion kann immer wieder auftreten. Daher ist es wichtig, sich mit der Situation vertraut zu machen, denn das Training für den Notfall gibt Ihnen Sicherheit.

Anaphylaxie ERKENNEN
Wichtig ist es, frühe Warnzeichen zu erkennen und ernst zu nehmen. Link: Anaphylaxie - was ist das?

Anaphylaxie ENTGEGENWIRKEN
Wenn Sie vermuten, dass Sie eine anaphylaktische Reaktion entwickeln, handeln Sie sofort:

  • Wenden Sie die Notfallmedikamente an
  • Fordern Sie medizinische Hilfe an (112)
  • Achten Sie auf eine den Beschwerden angepasste Lagerung

Anwenden der Notfallmedikamente
Bei der Einnahme der Notfallmedikamente sind zwei Aspekte von Bedeutung

  1. die auftretenden Beschwerden
  2.  wie sicher man ist, mit seinem Allergen in Kontakt gekommen zu sein.

Medizinische Hilfe
Sobald Sie den Verdacht einer anaphylaktischen Reaktion haben, ist es notwendig, medizinische Hilfe anzufordern. Begeben Sie sich nicht selbst auf den Weg zu einem Arzt, da es bei einer anaphylaktischen Reaktion nicht abzusehen ist, wie sie sich entwickelt. Infomieren Sie den Rettungsdienst unter 112.

Symptombezogene Lagerung:

  • Bei  Atemwegsbeschwerden: entspannte sitzende Position einnehmen (z.B. „Kutschersitz“).
  • Bei Kreislaufbeschwerden: Schocklagerung, d.h. flach auf den Rücken legen und die Beine hoch lagern (nicht aufstehen bis der Notarzt kommt!).
  • Bei Bewusstlosigkeit: stabile Seitenlage.

Notfallset

Wenn Sie oder Ihr Kind schon einmal eine Anaphylaxie erlebt haben oder aufgrund der Allergendiagnostik ein erhöhtes Risiko hierfür besteht, wird Ihnen Ihr Allergologe ein Notfallset für die Soforthilfe verschreiben.

Das Notfallset – Medikamente für den Notfall
Das Notfallset für Anaphylaxie besteht aus drei Medikamenten, die jedoch vom Arzt einzeln verschrieben werden:

1. einem Adrenalin Autoinjektor

2. einem Antihistaminikum

3. einem Kortisonpräparat

Alle Medikamente müssen einzeln verordnet werden. Es gibt kein Set, das als solches in der Apotheke zu bestellen ist.
Patienten, die Asthma haben oder bereits einmal mit Atemnot reagiert haben erhalten zusätzlich ein Bronchien-erweiterndes Asthma-Spray (sog. ß2-Sympathomimetikum)
Wichtig: Das Notfallset muss immer mitgeführt werden und sollte gut erreichbar sein!


So erreichen Sie uns!

+49 21 66 / 64 78 880

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