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Anaphylaxie – bewusst leben, Risiken vermeiden.

Als Anaphylaxie bezeichnet man eine allergische Reaktion, die den ganzen Körper erfassen kann und daher die schwerste Form einer Allergie ist.

Ein Leben mit Allergien - Hilfe für den Alltag

Die Diagnose Anaphylaxie-Risiko ist zunächst Angst-einflößend. Aber Sie sind ab jetzt nicht mehr alleine. Wir zeigen Ihnen einen Weg auf, den Sie gehen können, um mit diesem Risiko umzugehen.

Auslöser und Einflussfaktoren

Die Relevanz der Auslöser unterscheidet sich bei Erwachsenen und Kindern

Bei Erwachsenen sind die häufigsten Auslöser anaphylaktischer Reaktionen:

Insektengifte von Wespe, Biene, Hummel oder Hornisse.

Medikamente: Schmerzmittel, Antibiotika, Narkose- und Röntgenkontrastmittel. Häufig bei intravenöser Gabe in der Klinik, aber auch durch Einnahme von Medikamenten im häuslichen Umfeld.

Nahrungsmittel: Nüsse, Erdnüsse, Fisch, Schalentiere, Sellerie, Soja und Weizen sind die wichtigsten Auslöser von anaphylaktischen Reaktionen bei Erwachsenen. Besonders bei Weizen ist eine Sonderform beschrieben: die Anstrengungsinduzierte Weizenanaphylaxie. Sie tritt nur auf, wenn auf den Verzehr eines weizenhaltigen Lebensmittels körperliche Aktivität folgt oder unmittelbar vorausgegangen ist. Bei manchen Allergikern können bereits kleinste Mengen des Allergens eine Anaphylaxie auslösen.

Weitere: Naturlatex.

Bei Kindern sind die häufigsten Auslöser anaphylaktischer Reaktionen:

Nahrungsmittel: Erdnüsse, Milch, Ei, Nüsse, Fisch und Weizen sind die wichtigsten Auslöser, im Einzelfall kann jedoch fast jedes Lebensmittel eine Reaktion hervorrufen. Bei manchen Kindern reichen bereits kleinste Mengen des Allergens aus, um eine Anaphylaxie auszulösen.

Deutlich seltener sind bei Kindern die typischen Anaphylaxie-Auslöser des Erwachsenenalters wie Insektengifte, Medikamente oder Naturlatex.

Einflussfaktoren

Begleitende Einflussfaktoren spielen eine wichtige Rolle. Diese sind von Patient zu Patient unterschiedlich. Zu den bekannten Einflussfaktoren (Kofaktoren), die eine anaphylaktische Reaktion fördern können, gehören:
Stress, psychische Belastung, körperliche Anstrengung, Alkoholgenuss, Infekte, Allergenbelastung (z.B. Pollen) und Medikamente (z.B. ASS, ß-Blocker).

Es gibt Personen, die eine anaphylaktische Reaktion nur dann entwickeln, wenn sie das auslösende Nahrungsmittel in Verbindung mit körperlicher Aktivität zu sich nehmen. Das Nahrungsmittel in Ruhe verzehrt führt ebenso wie Sport ohne Nahrungsaufnahme zu keinerlei Beschwerden. Diese Einflussfaktoren sind daher ein Grund, warum anaphylaktische Reaktionen nicht immer gleich verlaufen, d.h. die „Tagesform“ hat mit Einfluss auf das Auftreten oder den Schweregrad einer Reaktion. Liegt beispielsweise ein Infekt vor, so kann es sein, dass eine geringere Menge an Allergen notwendig ist, um eine anaphylaktische Reaktion auszulösen, als im gesunden Zustand.

Da es sehr schwer ist, den Verlauf einer anaphylaktischen Reaktion von Beginn an einzuschätzen, ist es besonders wichtig, für den Notfall gerüstet zu sein und frühzeitig Gegenmaßnahmen zu treffen. Die Devise lautet hier:
Lieber einmal zu früh reagieren als einmal zu spät.

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